Futuristische, technoid gestaltete Objekte bestimmen die Silhouette der interaktiven 1.800 Quadratmeter großen Spiellandschaft von „Elektropolis“. Bis zu 8 Meter hoch, 12 Meter lang und 5 Meter breit ist die Kletterkonstruktion, die als Hauptelement zum Klettern, Chillen, Rutschen und vielem mehr einlädt. Hängematten und Trampolin ergänzen das jugendspezifische Angebot.

„Elektropolis“ ist inspiriert von Zukunftsphantasien und greift in seiner Gestaltung die Fiktion der „automatischen Stadt“, die Erich Kästner einst in seinem Kinderbuch „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ beschrieb, auf. Entwickelt wurden die assoziationsreichen Ideen der Spiellandschaft gemeinsam mit Jugendlichen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, die in einem Workshop ihre Wünsche für diesen „Spielplatz von morgen“ im Sommer 2015 einbrachten.

Nach der IGA Berlin 2017 wird der Teilbereich Kienberg-Wuhletal als Kienbergpark der Öffentlichkeit frei zugänglich und somit auch der Spielplatz eine nachhaltige Bereicherung sein und dauerhaft bestehende Angebote wie den benachbarten Skatepark und die Jugendfreizeiteinrichtung ergänzen. Dann wird auch der asphaltierte nivellierte Rundweg des Spielplatzs mit den neu hergestellten Wegeflächen des Kienbergparks zum Skaten und Longboarden einladen.

Daten & Fakten

Größe 1.800 qm große  Spiellandschaft im Kienbergpark
Finanzierung Planungskosten, Flächenherstellung aus GRW-Mitteln, z.T. Baukosten und Ausstattung aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“
Planung

ARGE geskes.hack Landschaftsarchitekten, Kolb Ripke Architekten, VIC Brücken- und Ingenieurbau

empfohlene Altersgruppe ab ca. 12 Jahre
Eröffnung 13. April 2017 zur IGA Berlin 2017