Der Mauerpark war von Beginn an ein Ort reger Bürger*innenbeteiligung. Schon direkt nach dem Mauerfall hatten sich die Bürger*innen das Gelände durch Baumpflanzungsaktionen zu eigen gemacht.

Auch bei der Entstehung der Erweiterungsfläche war der Beitrag der Bürger*innen von großer Bedeutung. Durch ihren kontinuierlichen Einsatz war es erst möglich, dass die Erweiterung auf der gesamten heute sichtbaren Fläche entstehen konnte. Hier hat vor allem die Bürgerwerkstatt Mauerpark-Fertigstellen eine wichtige Rolle gespielt. Ursprünglich sollten Teile davon als Bauland veräußert werden. Darüber hinaus konnten die Bürger*innen den Park auch an vielen Stellen mitgestalten. Der Spielplatz beispielsweise ist in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Kiezen entstanden. Die erste Bürgerwerkstatt zur Parkplanung wurde von Grün Berlin im September 2010 ins Leben gerufen. Seitdem wurden über 30 Beteiligungsveranstaltungen, unter anderem weitere Werkstätten, drei große öffentliche Veranstaltungen sowie Begehungen vor Ort durchgeführt. Somit konnten wesentliche Anliegen der Bürger*innen in die Planung integriert werden. Dazu gehören zum Beispiel auch die Reduzierung der Stellplätze für den Flohmarkt und die parkverträgliche Integration des vorhandenen Gewerbebaus „Kartoffelhalle“ in die Erweiterung.