Dienstag, 13. August 2019

Wiesenmahd auf dem Tempelhofer Feld
Wiesenmahd auf dem Tempelhofer Feld / © Holger Koppatsch

Pressemitteilung

Berlins größte Wiese auf dem Tempelhofer Feld wird seit heute früh gemäht

Auf dem Tempelhofer Feld kommen derzeit zwei landschaftspflegerische Maßnahmen zum Einsatz. Seit gestern weiden 25 Skuddenschafe im Rahmen des Pilotprojektes Extensive Beweidung im Südosten des Feldes. Sie bleiben solange in einer Koppel, bis diese abgeweidet ist. Anschließend erfolgt der Umtrieb in die nächste Koppel.

Die größte und auffälligste landschaftspflegerische Maßnahme begann heute früh – die Mahd des s.g. Wiesenmeeres. In Abstimmung mit der Obersten Naturschutzbehörde des Landes Berlin werden die 120 Hektar einmal im Jahr nach einem ausgeklügelten Rhythmus gemäht. Die erste Hälfte wird jetzt gemäht, die zweite Hälfte folgt in drei bis vier Wochen. Dies ermöglicht es Insekten, aus den gemähten Teilflächen in die noch nicht gemähten Bereiche überzuwechseln. Auf diese Weise wird ein Beitrag zum Schutz der Insekten und Kleinlebewelt geleistet.

Wie in den Vorjahren wird die Mahd durch einen Brandenburger Landwirt ausgeführt, der heute früh gegen 5:00 Uhr auf dem Feld eintraf. Die frühe Uhrzeit wurde gewählt, um Verkehrsprobleme im Berufsverkehr durch die große Mähmaschine zu vermeiden.

Die Mahd selbst dauert nur einen Tag. In den Folgetagen wird das Gras mehrfach zum Trocknen gewendet. Anschließend wird das Heu zu großen Heuballen gepresst. Ein Teil der Ballen wird einige Wochen liegen bleiben und dem Tempelhofer Feld ein besonderes Spätsommer-Flair verleihen. Gleichzeitig sind die Ballen beliebte Sitz- oder Spielgelegenheiten für die Gäste des Felds.

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