Montag, 25. November 2019

Mitte November 2019 begannen die Sucharbeiten nach Bomben-Blindgängern an insgesamt drei Verdachtspunkten auf dem Spreepark-Areal bzw. in unmittelbarer Nachbarschaft.

 

Nach einer Auswertung von Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wurde eine Fachfirma mit der Untersuchung beauftragt. An jedem der Punkte muss ein Radius von zwölf Metern bis in eine Tiefe von sechs Metern analysiert werden. Dafür sind bis zu 241 Einzelbohrungen und die Durchführung von geomagnetischen Messungen erforderlich. Sollte ein verdächtiger Gegenstand lokalisiert werden, entscheidet der Kampfmittelräumdienst von Berlin (Landeskriminalamt) über das weitere Vorgehen. Der Abschluss der Sondierungsarbeiten ist für Ende Dezember 2019 vorgesehen.