Mittwoch, 20. März 2019

Die in den vergangenen zwei Jahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitete Rahmenplanung zeigt vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für den Spreepark auf. Sie sollen unter der Einbeziehung von fachtechnischen, planungsrechtlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten 2019 -2020 präzisiert werden. Dabei setzt Grün Berlin einen Schwerpunkt auf nachhaltige umweltfreundliche und innovative Ansätze für die weitere Entwicklung - vor allem bei der verkehrlichen Anbindung des zukünftigen Parks.

Ein externes Fachbüro wurde damit beauftragt, ein Verkehrskonzept zu entwickeln, das aufzeigen soll, wie die Erschließung des Spreeparks über eine gute Einbindung in den ÖPNV und durch innovative Mobilitätslösungen gelingen kann. Die Verkehrsexperten untersuchen unter anderem, ob und unter welchen Voraussetzungen der Spreepark ohne weitere öffentliche Parkplätze zu realisieren wäre. Klar ist bereits jetzt: Ein Parkhaus oder eine hohe Anzahl von Stellplätzen wird es nicht geben.

Bei der Entwicklung des Verkehrskonzepts sind - neben den rechtlichen Rahmenbedingungen - die Interessen der Anwohnenden und der erforderliche sensible Umgang mit dem Landschaftsschutzgebiet Plänterwald zu berücksichtigen. Erste Ergebnisse sollen im Sommer 2019 vorliegen und im Rahmen des weiteren Dialogverfahrens mit der interessierten Öffentlichkeit diskutiert werden.

Radfahrerin im Plänterwald (c) Frank Sperling