Mittwoch, 27. März 2019

Schutz der Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld    

  • Ab dem 1. April 2019 beginnt der Feldlerchen-Schutz
  • Brutzeit von April bis Anfang August
  • Leinenpflicht für Hunde

Feldlerche auf dem Tempelhofer Feld

Die Feldlerche (Alauda arvensis) – für 2019 vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum „Vogel des Jahres“ gekürt - gehört zu den gefährdeten Vogelarten in Deutschland. Als Bodenbrüter versteckt sie ihre Nester in selbstgescharrten Mulden im Gras, dies erklärt auch die Schutzmaßnahmen, die auf dem Tempelhofer Feld ergriffen werden. Jedes Jahr vom 1. April bis August werden zwischen den beiden ehemaligen Start- und Landebahnen Bereiche abgesperrt, die während dieser Zeit nicht mehr betreten werden dürfen. Nach dem Ende der Brutsaison im Spätsommer werden die Wiesenbereiche frei gegeben und stehen dann wieder für Freizeitaktivitäten zur Verfügung.

Zu erkennen sind die bis zu 19 cm großen Feldlerchen an dem langen Schwanz, dem dunkelgestreiften, beigen bis rötlichbraunen Gefieder und dem hellen Bauch. Mit ihrem charakteristischen Trillern und Zirpen sind die Vögel vom Frühjahr bis zum Spätsommer weithin zu hören. Ein Vogelpaar brütet von April bis Anfang August je nach Witterung bis zu dreimal pro Saison und ist bei der Aufzucht der Jungen auf freie Flächen von mehreren Quadratkilometern angewiesen. Offene weite Graslandschaften wie das Tempelhofer Feld sind für sie besonders gut geeignet. 

Die Maßnahmen zum Schutz der Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld sind besonders erfolgreich. Seit 2010 hat sich die Anzahl der Brutpaare von ca. 160 auf einen neuen Rekordwert von etwa 220 im vergangenen Jahr erhöht. Damit beherbergt das Tempelhofer Feld mit Abstand die größte Feldlerchenpopulation in Berlin.

Damit dies so bleibt, appelliert das Parkmanagement an alle Hundebesitzer, die Leinenpflicht für Ihre Hunde auf dem Tempelhofer Feld zu beachten, damit Störungen der brütenden Vögel vermieden werden.

 

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