Mittwoch, 28. November 2018

Zerstörte Obstbäume nach Vandalismus im Kienbergpark
• Einbruch in Gebäude im Naturerfahrungsraum
• Baumverankerungen und Obstbäume an den Kienbergterrassen zerstört
• Bereits Schäden im Wert von 15.000 Euro im Jahr 2018


In der vergangenen Woche ist es zum wiederholten Mal in diesem Jahr zu Vandalismus im Kienbergpark gekommen. So wurde im beliebten Naturerfahrungsraum in das GreenHouse eingebrochen, das als Aufenthaltsraum für Kinder und Jugendliche sowie als Lager dient. Im Bereich der Kienbergterrassen wurden Obstbäume beschädigt und Plattenabdeckungen von Natursteinmauern zerstört. Zusätzlich wurden Baumverankerungen herausgerissen. Auch in der Aufforstungsfläche inmitten des Waldgebiets wurden Zäune demoliert und wertvolle Waldstaudenareale geschädigt. Nicht nur auf dem Kienberg selbst fand Vandalismus statt: Auch auf dem Areal der Beweidung in der Nähe des Umweltbildungszentrums gab es mutwillige Beschädigungen. So wurde das Stromgerät des Beweidungszauns der Pferdekoppel aufgebrochen und die gesamte Technik gestohlen.

„Wir sind schockiert über die blinde Zerstörungswut, die sich gegen Natur und Einrichtungen für die Allgemeinheit richtet. Das Team des Kienbergparks wird die Schäden schnellstmöglich beheben und den öffentlichen Park und seine Angebote wieder instand setzen“, sagt Grün Berlin Geschäftsführer Christoph Schmidt.

Leider wird der Kienbergpark nicht zum ersten Mal Opfer von Vandalismus und mutwilliger Zerstörung. Seit Anfang des Jahres kommt es immer wieder zu Vorfällen, die der Polizei gemeldet werden. Die Schäden belaufen sich dieses Jahr insgesamt bereits auf über 15.000 Euro. Für den im Rahmen der IGA 2017 fertiggestellten, 60 Hektar großen Kienbergpark gibt es einen mit Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen abgestimmten Pflege- und Entwicklungsplan, der behutsam umgesetzt wird. In diesem Kontext sind die Flächen für Waldstauden, Aufforstungen und die Beweidung zu sehen. Ziel ist die Schaffung eines abwechslungsreichen, vielfältigen und naturnahen Parks, der durch seine Nutzungsangebote, Umweltbildungseinrichtungen und Angebote, wie die Natur-Bobbahn und die Seilbahn für die Anwohnenden und Ausflügler eine große Anziehungskraft entwickelt.

 

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Kienbergpark
U5 | Haltestelle Kienberg (Gärten der Welt)
Bus 197 | Haltestelle „Hellersdorfer Str./ Gärten der Welt“
Eingänge
- Hellersdorfer Straße
- Hellersdorfer Straße/Alte Hellersdorfer Straße
- Feldberger Ring
- Tälchenbrücke über die Gärten der Welt
- Eisenacher Straße
- Gottfried-Funeck-Weg
Der Eintritt ist frei.