Vom Lagerplatz zum Renaissancegarten: Der Giardino Segreto im Natur-Park Schöneberger Südgelände ist Garten-Kunst im wahrsten Sinn des Wortes: rein künstlich und von KünstlerInnen geschaffen!

Vorbild
Der klassische Giardino Segreto stammt aus dem Italien der Renaissance: Ein etwas abgelegener und doch der Villa zugeordneter intimer Garten, von Mauern eingefasst und in die Landschaft eingebettet. Draußen die ungeplante Natur, drinnen die geordnete - mit streng geometrischen Beeten, geschnitten Hecken und Skulpturen.

Interpretation
Nach diesem Vorbild entstand im Natur-Park Schöneberger Südgelände in Berlin ein neuer Anziehungspunkt: Auf einem 130 Meter langen und 22 Meter breiten ehemaligen Lagerplatz plante und errichtete die Künstlergruppe Odious eine moderne Interpretation des Giardino Segreto. Hinter einer Betonmauer erwarten die BesucherInnen nun stählerne Kuben und Skulpturen, von Stahlkanten eingefasste Rasenbeete, Bänke mit Steinkissen und viele weitere Überraschungen - ein bewusster Kontrast zu der urwüchsigen Natur des umgebenden Natur-Parks.