Von 1874 bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand auf dem Gelände der Anhalter Güterbahnhof. Bis zu einem schweren Unfall 1912 kreuzten sich hier die Bahnlinien in Dreiecksform – daher die Namensgebung. Nach 1945 wurde der Personen- und Gütertransport eingestellt, lediglich S- und U-Bahn durchquerten noch das ehemalige Bahngelände, das sich allmählich zur unzugänglichen Stadtbrache entwickelte. Zwar gab es seit den Siebzigerjahren immer wieder Planungsabsichten, die von Bebauung bis zur Straßenplanung reichten – Bürgerinitiativen, die hier einen idealen Raum für dringend benötigte Erholungsfläche sahen, stellten sich diesen Bebauungsplänen entgegen – mit Erfolg. 1997 beschloss das Land Berlin den Bau der Parkanlage.

Die Wünsche und Ideen der Berlinerinnen und Berliner flossen dabei von Beginn an in die Planung und Realisierung der Parkanlage ein. Bereits vor Auslobung des zweistufigen landschaftsplanerischen Wettbewerbs fand beispielweise ein intensiver Austausch mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern über Haushaltsbefragungen, Online-Dialoge und Vor-Ort-Veranstaltungen statt. 2008 begann  die Umsetzung des Siegerentwurfs des Atelier Loidl (Berlin), 2011 wurde der östliche Parkteil und zwei Jahre später der Westpark fertiggestellt. Mit dem angrenzenden Flaschenhalspark und dem Monumentenplatz als Bindeglieder zum Nord-Süd-Grünzug ist das Parkensemble seit 2014 nun komplett. Dabei wird es stetig weiter entwickelt – unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, deren Wünsche und Ideen ein Nutzer_Innenbeirat vertritt.