Hans-Baluschek-Park

 
Grünanlage

Als Teil des Schöneberger Südgeländes wurde 2002 zwischen den S-Bahnhöfen Priesterweg und Südkreuz der sieben Hektar große Hans-Baluschek-Park eröffnet. Die schmale Grünanlage von 1,5 Kilometer Länge bildet den südlichen Abschnitt des Nord-Süd-Grünzugs, über den es ab 2015 möglich sein wird, vom Natur-Park Südgelände in Schöneberg bis ins Regierungsviertel in Mitte durchgängig und autofrei im Grünen zu spazieren, zu radeln oder zu skaten.

Der Park ist nach dem Berliner Maler Hans Baluschek (1870 – 1935) benannt, in dessen Bildern vor allem zwei Motive auftauchen: das Berliner Volksleben und die Eisenbahn. Mit der Namensgebung dieses Parks wird sowohl der Maler als auch die Geschichte des Geländes als ehemalige Bahnanlage gewürdigt.

Herzstück des von Gabriele Kiefer entworfenen Parks ist ein vier Meter breiter Asphaltweg. Entlang des Weges reihen sich vier Aussichtsplätze, die jeweils nach ihrer Funktion gestaltet und benannt sind: Platz des Sonnens, Platz des Picknicks, Platz des Spiels und Platz des Sports. Als Referenz zur Vergangenheit des Gebiets als Bahnfläche wurde Corten-Stahl als Material für die Böschungen und Wegeeinfassungen gewählt. Weite Trockenwiesen sowie Birken und Robinienhaine verweisen zudem auf die für Bahnanlagen typische wilde Vegetation. Eine Fußgängerbrücke über die S-Bahn-Gleise verbindet den Hans-Baluschek-Park mit dem Natur-Park Schöneberger Südgelände, der ebenfalls Teil des Nord-Süd-Grünzugs ist.

Projektdaten

Zuständigkeit Grün Berlin:
Projektentwicklung Grün Berlin GmbH
Projekt- und Baumanagement Grün Berlin GmbH
Bauherr:
Grün Berlin GmbH für das Land Berlin
Entwurf/Planung:
Gabriele Kiefer, Berlin
Lage:
Bezirk Tempelhof-Schöneberg, westlich des Natur-Parks Schöneberger Südgelände zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Priesterweg
Größe:
7 Hektar
Finanzierung:
als Ersatzmaßnahme für Eingriffe in Natur und Landschaft durch den Bau der Bundesautobahn BAB 100
Bauzeiten:
1999-2002

Kurzbeschreibung

Ein Teil des Schöneberger Südgeländes und des Nord-Süd-Grünzugs