Innenansicht der Lokhalle im Natur-Park Schöneberger Südgelände
© Holger Koppatsch
Natur-Park Schöneberger Südgelände

Entwicklung

Gemeinsam mit dem Wasserturm und der Brückenmeisterei ist die Lokhalle Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage im Natur-Park Schöneberger Südgelände und war mit Einzelgenehmigung seit 2005 eingeschränkt für vereinzelte Veranstaltungen nutzbar. Nach diversen Notreparaturen musste die Halle bereits 2016 aus sicherheitstechnischen Gründen geschlossen werden.

Damit die beliebte Lokhalle nach Abschluss der Sanierungsarbeiten für eine breite öffentliche Nutzung zugänglich wird, steht die denkmalgerechte Wiederherstellung der zwei Hallenschiffe mit dem Ziel der adäquaten Umnutzung zum kulturellen Veranstaltungs- und Atelierstandort im Fokus der Bauarbeiten.

Die Planung der Instandsetzung und Umnutzung der Lokhalle wurde im Frühjahr 2019 aufgenommen. Erste vorbereitende Maßnahmen mit unter anderem Baugrunduntersuchungen starteten im Herbst 2021. Zudem sollen Bereiche der Gebäudemauer geöffnet und Teile der Stahlkonstruktion freigelegt werden, um deren Beschädigungsgrad beziehungsweise deren Verbindungen für die Sanierung bewerten zu können.

Die bauliche Umsetzung soll voraussichtlich 2025 abgeschlossen sein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 10 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt über das Land Berlin und das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA).