Ein Blick auf das Tempelhofer Feld aus der Vogelperspektive, viele Menschen versammeln sich auf der Wiese.
© Manuel Frauendorf
Tempelhofer Feld

Entwicklung & Beteiligung

Die Entwicklung des Tempelhofer Feldes lag und liegt vor allem in den Händen der Berliner Bevölkerung: Nachdem die Berliner*innen bei einem Volksentscheid für eine weitgehende Erhaltung des damaligen Zustands gestimmt hatten, trat im Juni 2014 das Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes (ThFG) in Kraft. In der Folge wurde der Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) für das Tempelhofer Feld bis Mai 2016 partizipativ erstellt. Mit dem EPP wurde ein dauerhaftes Beteiligungsmodell für das Tempelhofer Feld zur Umsetzung des EPP verankert. Der EPP setzt auf die Qualitäten von Open-Source-Modellen mit gemeinsamer Verfahrensentwicklung und Themenfestlegung. Hier bündeln sich das vielfältige Wissen und der Perspektivreichtum der eingagierten Bürgerschaft, Verwaltung und Politik und setzen sich in einer fruchtbaren und zukunftsorientierten Zusammenarbeit fort. Die Säulen des Beteiligungsmodells sind die Feldkoordination, Themenwerkstätten und Feldforen, allesamt öffentlich gehalten und durch eine Geschäftsstelle unterstützt. Die Feldkoordination bildet sich aus gewählten Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie von Grün Berlin.

Ein weiterer Teil der Entwicklung und Pflege des Tempelhofer Feldes bilden die bürgerschaftlichen Projekte. Hierfür gibt es ein eigenes Verfahren, durch das neue Projekte eingereicht werden könnnen. Das Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes gibt den Möglichkeitsspielraum für die Projektnutzungen auf dem Tempelhofer Feld vor.

Mehr Informationen zur Beteiligung finden Sie auf www.tempelhofer-feld.berlin.de.

Kontakt

Dr. Michel Rostalski

Projektmanagement Bürgerbeteiligung

+49 30 700 906 246
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