Der neue Spreepark: Ein Dreiklang aus Kunst, Kultur und Natur

Ehemals ein berühmter Vergnügungspark ist der 23 Hektar große Spreepark von der Natur überwuchert. Nur noch wenige Relikte der alten Fahrgeschäfte erinnern an die vergangenen Zeiten. Für den Spreepark der Zukunft entwickelt Grün Berlin seit 2016 ein Nutzungs- und Betriebskonzept. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die Themen Kunst, Kultur und Natur behutsam zu vereinen. Entstehen soll ein neuartiger öffentlicher Park, in dem die bewegte Vergangenheit des Vergnügungsparks in einen spannenden Dialog mit heutigen Formen und Medien der Kunst tritt. So soll ein für Künstler geschützter Ort entstehen, an dem sich Kunst ohne wirtschaftlichen Druck oder Angst vor Verdrängung entfalten kann.

Heute steht vor Ort noch die Sicherheit im Vordergrund: Riesenrad, Achterbahn und die alten Gebäude sind marode und einsturzgefährdet. Wer möchte, kann den alten Spreepark aber jetzt schon in geführten Touren besichtigen.

2014 hat das Land Berlin das Erbbaurecht für den Spreepark zurückgekauft. Die landeseigene Grün Berlin GmbH wurde damit beauftragt, ein Betriebs- und Nutzungskonzept als Kunst-, Kultur- und Naturpark für den Spreepark zu erarbeiten. Im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens hat Grün Berlin als ersten Schritt eine Arbeitsgemeinschaft ausgewählt, die die Rahmenplanung für den Spreepark in den letzten zwei Jahren erarbeitet hat. Die Rahmenplanung wurde am 25. Mai 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt und wird im Laufe des weiteren Entwicklungsprozesses präzisiert.

Die vorgestellte Rahmenplanung zeigt eine Bandbreite der Entwicklungsmöglichkeiten des Spreeparks auf. Welche Bestandteile der Rahmenplanung realisiert werden können, ist Gegenstand weiterer fachtechnischer, wirtschaftlicher und planungsrechtlicher Betrachtungen.
 

Ein Park entwickelt sich im Dialog mit den Bürger*innen


Zur Projektentwicklung wurde im Sommer 2016 ein intensives Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit gestartet. Bis Mai 2018 fanden vier große öffentliche Dialogveranstaltungen und zwei Planungswerkstätten statt. Eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit ist auch zukünftig vorgesehen.

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