Die Rahmenplanung: Der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Park


Innerhalb eines fast zweijährigen Verfahrens hat ein interdisziplinäres Planerteam eine Rahmenplanung als Zwischenschritt zur endgültigen Projektplanung für den Spreepark erarbeitet. Von Anfang an konnte sich die interessierte Öffentlichkeit an der Planung beteiligen. Die über 1.000 Vorschläge der beteiligten Öffentlichkeit wurden im Zuge von Dialogveranstaltungen und Planungswerkstätten zu konkreten Aufgabenstellungen an das Team weitergegeben. So ist ein integratives Konzept entstanden, welches sowohl eine künstlerisch und funktionale Neuinterpretation des Geländes ermöglicht, als auch einen behutsamen Umgang mit der schützenswerten Natur. Die historischen Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks bleiben zum Großteil bestehen und werden neu genutzt. Insbesondere das 45 Meter hohe Riesenrad als Wahrzeichen des Spreeparks soll sich wieder drehen. Als Anziehungspunkt mit Gastronomie, Ausstellungsräumen und Künstlerresidenzen erstrahlt das angrenzende Eierhäuschen im neuen Glanz. Sichtbeziehungen im Park und ein Schiffsanleger am Eierhäuschen könnten künftig die besondere Wasserlage an der Spree neu betonen.

Die Rahmenplanung zeigt die Entwicklungsmöglichkeiten für die weitere Gestaltung dieses besonderen und geschichtsträchtigen Ortes. Sie wird unter weiterer Einbeziehung der interessierten Öffentlichkeit und zukünftigen Nutzergruppen in enger Kooperation zwischen der Grün Berlin, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und dem Bezirk Treptow-Köpenick weiter konkretisiert.
 

Zukunftsvision: Kunst Kultur Natur
 

Aus dem ehemaligen Vergnügungspark soll zukünftig ein öffentlicher Park werden, der die Themen Kunst, Kultur und Natur behutsam vereint. Die Historie des Freizeitparks tritt dabei in einen spannenden Dialog mit aktueller Kunst und Kultur, sensibel eingebettet in das umliegende Landschaftsschutzgebiet Plänterwald. Der Charme des früheren Parks kann bestehen bleiben, da verbliebene Fahrgeschäfte und Gebäude neu genutzt und vorhandene Baumbestände in die Parklandschaft einbezogen werden. Grüne Erholungsflächen und künstlerische Formate sollen überraschende Verbindungen eingehen und ein besonderes Besuchserlebnis schaffen. Aus den vorhandenen Strukturen wird in mehreren Phasen ein neuer Parktyp entstehen.

Das Planungsteam

Latz + Partner, LandschaftsArchitekten Stadtplaner
Riehl Bauermann Landschaftsarchitekten
LOMA architecture landscape urbanism (Architektur)
Bollinger + Grohmann (Ingenieurbau)
Projekt M GmbH (Tourismusberatung)
Prof. Florian Matzner (Kunst- und Kulturmanagement)
Chezweitz (Szenografie)

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Kultur

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