Seit über einer Dekade ist der Spreepark verlassen. Er liegt eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Plänterwald und verwahrlost zusehends. Die Zurückeroberung vieler Flächen durch die Natur und der fortschreitende Verfall der Gebäude haben mit der Zeit einen verwunschenen Ort erschaffen mit einer einmaligen Atmosphäre. Gleichzeitig blickt der Ort auf eine lange Geschichte als Vergnügungspark zurück und ist mit unzähligen privaten Erinnerungen verbunden.

Die  Grün Berlin GmbH ist seit Anfang 2016 für das ca. 25 Hektar große Areal zuständig. Ihre Aufgabe ist es nun, ein hochwertiges und kulturaffines Nutzungs- und Betriebskonzept mit touristischer Strahlkraft zu entwickeln und zu realisieren, das dem empfindlichen Teilraum angemessen ist und das so genannte „Eierhäuschen“ als bedeutenden Anziehungspunkt für Erholungssuchende zu reaktivieren. Vorstellbar sind Themen aus den Bereichen Kunst und Kultur unter Einbeziehung der Kreativszene. Dabei gilt es unter Beibehaltung des besonderen Charmes des Ortes neue Formate zu definieren und in den Park einzufügen. Ein wesentliches Anliegen ist auch die Inszenierung der historischen Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks und die Wiederherstellung des 45 Meter hohen Riesenrades. Die besondere Lage an der Spree ermöglicht es, das Areal zukünftig auch an den Wassertourismus und die Ausflugsschifffahrt anzubinden.

Zunächst jedoch muss die Verkehrssicherheit für das Gelände hergestellt werden, bevor der Spreepark wieder besucht werden kann. Die vielen Gefahrenstellen, maroden Gebäude, Fahrgeschäfte und Stolperstellen müssen beseitigt und die Altlasten abgefahren werden. Erst dann können wieder Führungen über das Gelände angeboten werden.

Daten & Fakten

Lage                               Köpenick, im Plänterwald an der Spree gelegen
Größe 23,4 Hektar
Planung wird gegenwärtig entwickelt

 

Spreepark Berlin