Der Spreepark wurde am 4. Oktober 1969 zum 20. Geburtstag der DDR eingeweiht. Der «Volkseigene Betrieb (VEB) Kulturpark» war der einzige ständige Rummelplatz. Das Angebot an Fahrgeschäften und Attraktionen (Konzerte, Tanzveranstaltungen und Kinderunterhaltung) wurde nach und nach erweitert. Die Hauptattraktion bildete das 45 Meter hohe Riesenrad mit 36 Gondeln, in denen insgesamt 216 Personen den Ausblick über Berlin genießen konnten. Rund 1,5 Mio Besucherinnen und Besucher jährlich zeugen von der großen Beliebtheit der Vergnügungsanlage, mit der sich für viele Berliner bis heute viele persönliche Erinnerungen verbinden. 
Nach dem Fall der Berliner Mauer wollte der Berliner Kultursenat einen «Freizeitpark nach westlichem Vorbild» einrichten und suchte hierfür einen Betreiber. Den Zuschlag erhielt die Spreepark GmbH, die das Gelände zum Freizeitpark umgestaltete, wobei von den Attraktionen der DDR nicht viel erhalten blieb. Neben dem Wahrzeichen, dem Riesenrad waren es die Eingangshäuschen - und die Toiletten. Rund 40 Millionen D-Mark wurden in den ersten Jahren investiert: Schiffschaukel, Familienachterbahn, Loopingbahn. Der ehemalige Betonplatz, auf dem der Rummel stand, wich Seen und Grünfläche.
Trotz aller Umbaumaßnahmen konnte der Spreepark nicht an die alten Besucherzahlen anknüpfen und ging 2001 in die Insolvenz. Die Suche nach neuen Investoren blieb erfolglos. 2002 wurde das Gelände eingezäunt und fiel in einen „Dornröschenschlaf“. Bis zum Kauf durch das Land Berlin im Jahr 2014 verwahrlosten das Gelände und die darauf befindlichen Gebäude und verbliebenen Fahrgeschäfte. Der Spreepark blieb sich selbst überlassen, die Natur eroberte viele Flächen zurück. Im Februar 2014 kaufte das Land Berlin das Gelände. Für die künftige Nutzung wurden unterschiedliche Szenarien entworfen (u.a. Wohnen, kulturelle Nutzung), aber nicht weiterverfolgt. Der Spreepark blieb sich selbst überlassen, die Natur eroberte viele Flächen zurück, wobei auch wertvolle Ökosysteme entstanden.

2016 wurde die Grün Berlin GmbH für das Gelände zuständig und hat nun die Aufgabe, ein hochwertiges und kulturaffines Nutzungs- und Betriebskonzept mit touristischer Strahlkraft zu entwickeln und zu realisieren, dass dem neu entstandenen, empfindlichen Ökosystem gerecht wird.