Kienbergpark
Kunst und Kultur
Samstag, 1. Dezember 2018 - 9:30 bis 17:00 Uhr

Lebendigkeitswerkstatt - Fortbildungsveranstaltung

 

UBZ_Lebendigkeitswerkstatt
© Eddie Kopp/Unsplash

 

 

 

 

 

 

Veranstalter: Grün Berlin GmbH

Ort: Umweltbildungszentrum Kienbergpark

Kosten: 20,- € pro Tag (Anmeldung erforderlich)

Ansprechpartner: Eike Friederici Tel.: +49 30 700 906 - 754 / Mail: ubz@gruen-berlin.de

 

Wage, lebendig zu sein!

Im Ringen um mehr Nachhaltigkeit verkennen wir oft, wie sehr unsere Wahrnehmung von einem technischen, toten Bild der Wirklichkeit dominiert wird. Unsere Fähigkeit zu erfassen, was uns und die Welt lebendiger macht und damit immer auch nachhaltig und schön, bleibt dabei meist außen vor. Aber wir können unsere Lebendigkeit neu entdecken und entfalten – in einer Praxis bewussten, fühlenden Seins und der schöpferischen Imagination.

Ausgehend davon, dass jeder Mensch sich als kreativ betrachten darf (Joseph Beuys), vermittelt die Werkstatt Methoden eines verlebendigenden Wahrnehmens sowie Strategien für Potenzialentfaltung und Gemeinschaftsbildung. Diese können in die je eigene Praxis integriert werden.

Vom Was zum Wie

Während vielerorts und auch in der Umweltbildung oft das »Was« – konkrete Themen und Inhalte – im Fokus steht, widmet diese Werkstatt sich zu allererst den Aspekten des »Wie«. Ist doch jedes Was entscheidend vom Wie geprägt: von der Beschaffenheit des zugrunde liegenden Sehens, Hörens, Spürens, Denkens, Begegnens und Kommunizierens. In der Werkstatt erkunden wir Praktiken wie aktives Zuhören, aktives Sehen, bildhaftes Denken und das dialogische Prinzip.

Vom Ding zum Du

Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie können wir neu in Beziehung zu dem treten, was uns und die Welt lebendig hält – angefangen etwa mit Erde? Wie können wir guter, lebendiger Erde so begegnen, dass sie kein Ding mehr bleiben muss, sondern zum »Du« werden kann – zu einem Gegenüber, mit dem ein Austausch beginnt, und von dem wir gar lernen?

Zur Mitwirkung eingeladen sind in erster Linie Pädagog*innen, die mit Umweltthemen oder in der Bildung für nachhaltige Entwicklung arbeiten, aber auch generell interessierte Personen. Die beiden Werkstätten können einzeln besucht werden. Teilnahmegrenze: jeweils 12 Personen.

Zum Kontext

Die Werkstätten finden im Rahmen der vom Bundesamt für Naturschutz geförderten ERDFEST-Initiative (seit 2018) statt. Mehr dazu unter www.erdfest.org. Mehr zu bisherigen Lebendigkeitswerkstätten und Stimmen von Mitwirkendenden unter https://und-institut.de/de/lebendigkeitswerkstaetten.

 

Hildegard Kurt, promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Joseph Beuys) tätig, ist Mitbegründerin des »und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.« (und.Institut) in Berlin und Mitinitiatorin der ERDFEST-Initiative. www.und-institut.de, www.erdfest.org, www.hildegard-kurt.de

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