Spreepark
Kunst und Kultur, Welt und Wissen
12.08.,19.08.,26.08.,02.09. und 09.09.

Ursula Maria Berzborn, Tom Mustroph und Hanna Zimmermann - Zeitzeugen und Erinnerungsmobil

Erinnerungslabor Kulturpark Plänterwald / Spreepark

 

Für die meisten stellt der Kulturpark Plänterwald eine fröhliche Erinnerung dar. Es war ein Ausbruch aus dem Alltagsleben. Karussells und Riesenrad, Achterbahn und Rutsche standen für Freude und Vergnügen, die Restaurants und Stände für leiblichen Genuss. Auch Konzerte und Theateraufführungen fanden statt. Unangepasste Jugendliche, die öffentliche Räume suchten, konnten sich aber auch an Schwierigkeiten mit der Ordnungsmacht erinnern, und manchen Anwohner*innen war der Besucheransturm zu viel.

Das Erinnerungslabor will in die vergangenen Zeiten zurückreisen, die Zeit des Kulturparks von 1969 an, aber auch die Zeit des Spreeparks ab 1992. Ziel ist es, die verschiedenen Perspektiven von Besucherinnen und Besuchern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Anwohnerinnen und Anwohnern zusammenzubringen. Eingeladen sind für die Workshops neben Zeitzeug*innen auch Interessierte am Spreepark.

Angelegt wird dabei ein dreidimensiomales Erinnerungsmobil, in das ein Audio- und ein Bild-Archiv integriert werden.

Die Workshops finden vom 12. August bis 9. September jeweils montags, 15h bis 18h auf dem Gelände statt. Sie beinhalten einen gemeinsamen Spaziergang über das Areal mit einzelnen Stationen zum Erinnern und Austauschen sowie einem Treffen in der Info-Box auf dem Gelände.

 

Anmeldung unter: grotestmaru@grotest-maru.de oder mustropht@gmx.de

 

 

Workshopreihe: Umweltbildung und kulturelle Vermittlung:

 

Die Workshops sind eingebettet in die vorbereitende Planung der Grün Berlin GmbH. Noch ist der Park nicht frei zugänglich, daher sollen die Workshops, die Besonderheiten des Ortes im Hinblick auf die Möglichkeiten und Perspektiven zukünftiger Bildungsangebote im Spreepark ausloten.

2019 nähern sich verschiedene Künstler*innen, Vereine und Verbände mit je eigenen Sichtweisen und Ansätzen dem Thema. In rund 40 Workshops können die Teilnehmenden über Raumerfahrung und Tanz, über Geschichte und Artistik, über Vergnügen und Performance, über Fiktion und Natur, über Film und Natur, über essbare Natur und Genuss oder über Architektur und Natur den Spreepark erkunden.

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