Der Parkwald ist ein zu Bildungszwecken entstandenes Waldmosaik aus typischen Pflanzengesellschaften der Mark Brandenburg. Bei der Gestaltung des Zentralschulgartens konzipierte Albert Brodersen 1909 den naturnah modellierten Waldbereich als Kontrast zu der vorgefundenen regelmäßigen Rasterstruktur des Gesamtareals. Die Waldgesellschaften bestehen vorwiegend aus Kiefern, Birken, Eichen, Hainbuchen, Eschen, Fichten, Altbuchen, Traubenkirschen und Pappeln.  

An zwei Wiesen säumt sich ein Waldrand aus Schlehen, Holunder, Brombeeren und anderen heimischen Sträuchern. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Parkwald zu einem wertvollen Biotop entwickelt und bietet heute Lebensraum für zahlreiche, zum Teil geschützte Tier- und Pflanzenarten. Abseits der Hauptwege wird im Waldinneren die Entwicklung zu Naturwaldbereichen mit Alt- und Totholz, Brut-, Höhlenbäumen und Baumrelikten gefördert. 

Totholzhecke
© Fugmann Janotta