Artenschutzmaßnahmen im Mauergrünzug starten
Im Zuge der trassenfernen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für das Projekt Dresdner Bahn starten im Mauergrünzug vorbereitende Artenschutzmaßnahmen. Sie schaffen die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung ökologisch wertvoller Lebensräume und berücksichtigen zugleich die Belange der im Gebiet lebenden Reptilien. Die Maßnahmen sind Teil des ökologischen Begleitkonzepts im Projekt Dresdner Bahn.
In den Teilflächen 1 Süd (Norwegerstraße), 4a (parallel zur Dolomitenstraße), 4 (Nasses Dreieck) und 9 (an der Uhlandstraße) beginnt die Vergrämungsmahd.
Mit der besonders schonende Artenschutzmaßnahme. Durch das schrittweise Zurücknehmen der Vegetation verlieren die Flächen ihre Attraktivität als Rückzugs- und Aufenthaltsort. Die dort lebenden Reptilien wandern deshalb eigenständig in benachbarte, geeignete Lebensräume ab. Anschließend lenken Reptilienschutzzäune die Tiere dauerhaft aus den Arbeitsbereichen heraus und sichern ihre Ausweichlebensräume. So können die weiteren Maßnahmen umgesetzt werden, ohne die Tiere zu gefährden.
Das ökologische Gesamtkonzept sieht für den kommenden Herbst weitere vorbereitende Arbeiten vor. Neben einem fachgerechten Pflege- und Erhaltungsschnitt der Zierkirschen ist auch die systematische Entfernung invasiver Neophyten geplant. Dadurch werden heimische Pflanzenarten gefördert und die langfristige Entwicklung vielfältiger und naturnaher Lebensräume unterstützt.