Visualisierung der künftigen Sportanlage Fritschestraße mit einem Fußballfeld und einer Holztribüne.
© Ahner Landschaftsarchitektur
Pressemitteilung

Sportanlage Fritschestraße: Baubeginn für langfristige Nutzung

  • Sportplatz Fritschestraße
  • Mittwoch, 8. Juli 2026
  • Nutzung für Schul- und Vereinssport wird langfristig gesichert
  • Regenwassermanagement macht den Platz widerstandsfähiger

Berlin, 8. Juli 2026 – In der Fritschestraße in Charlottenburg-Wilmersdorf haben die Arbeiten zur umfassenden Sanierung der Sportanlage begonnen. Das Vorhaben sichert einen wichtigen Standort für den Schul- und Vereinssport langfristig. Gemeinsam umgesetzt wird es von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und der landeseigenen Grün Berlin.

Die rund 6.000 Quadratmeter große Sportanlage musste 2023 wegen erheblicher Schäden am Untergrund gesperrt werden. Aufgrund ihrer Lage im sogenannten „Nassen Dreieck“ kam es wiederholt zu Setzungen, die Unebenheiten und Risse in der Oberfläche verursachten. Ein sicherer Spiel- und Trainingsbetrieb war dadurch nicht mehr möglich. Mit der Sanierung wird der Untergrund nun nachhaltig stabilisiert. Dafür werden zunächst die bestehenden Tragschichten aufgenommen und zwischengelagert. Anschließend werden zur Stabilisierung des Baugrunds Geogitter eingebaut. Die wiederverwertbaren Materialien werden danach wieder eingebracht und neue wasserdurchlässige Tragschichten hergestellt. Diese sorgen dafür, dass Regenwasser künftig direkt vor Ort versickert und damit den Untergrund sättigt – eine wichtige Voraussetzung, um künftige Setzungen und Schäden zu vermeiden. Der erneuerte Kunstrasenplatz kommt dadurch ohne zusätzliche Be- oder Entwässerungssysteme aus. Das reduziert langfristig den technischen Unterhalt und vereinfacht die Pflege der Anlage.

Mit der Sanierung entsteht ein barrierearmer und verlässlicher Ort für den organisierten Sport, der den Anforderungen des Wettkampfbetriebes ebenso gerecht wird wie denen des Schulsports.

Nach voraussichtlicher Fertigstellung im Sommer 2027 steht die Anlage wieder für Training und Nachwuchsarbeit zur Verfügung und leistet einen Beitrag zur sozialen Integration im Bezirk.

Das Vorhaben „Sportstättensanierung Fritschestraße“ wird aus Mitteln des Landes Berlin im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms (SSP) gefördert.

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  • Visualisierung der künftigen Sportanlage Fritschestraße mit einem Fußballfeld und einer Holztribüne.
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Karina Thinius
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