Das Bild zeigt den fertig gestalteten Platz am Kulturforum aus der Vogelperspektive.
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Freiraum Kulturforum

Konzept & Zielsetzung

Grundlage für das Freiraumkonzept mit dem Scharounplatz als zentralem Platz im Kulturforum ist der Entwurf des Büros Valentien + Valentien. Das Büro ging aus dem „Landschaftsplanerischen Idee- und Realisierungswettbewerb Kulturforum“ 1998 als Sieger hervor. Das Freiraumkonzept ordnet das Kulturforum neu, inszeniert wichtige Sicht- und Wegebeziehungen zwischen den kulturellen Einrichtungen und schafft darüber hinaus eine neue Hinwendung und Verbindung zum nahe gelegenen Potsdamer Platz. Es sorgt für eine verbesserte Orientierung und Auffindbarkeit von Eingängen, verbindet die Teilräume durch eine einheitliche Gestaltsprache und schafft sowohl Räume zum Verweilen, als auch für Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Mit dem neuen Scharounplatz und der verkehrsberuhigten Herbert-von-Karajan-Straße entstehen großzügige, barrierefreie Räume zum Verweilen, die den Gesamtzusammenhang des Kulturforums erlebbar machen. So wird auch die Orientierung für Besucher*innen erleichtert, die Eingänge der Kultureinrichtungen sind besser auffindbar.

Das Konzert- und Kunstpublikum kann das Kulturforum wieder direkt mit der Buslinie 200 erreichen. Die Haltestelle befindet sich vor dem Kammermusiksaal der Philharmonie. Die verschmälerte Herbert-von-Karajan-Straße kann von BVG-Linienbussen, Taxen und von mobilitätseingeschränkten Besucher*innen sowie dem Radverkehr genutzt werden. Privater Kfz-Verkehr ist auf der Herbert-von-Karajan-Straße nicht mehr zugelassen.

Das Bild zeigt den Platz am Kulturforum mit einer Sitzbank.
© Lichtschwärmer

Mit der Fertigstellung der neuen Freianlagen ist die Qualifizierung des Kulturforums einen gewichtigen Schritt vorangekommen. Als nächster Schritt folgt das Vorhaben des Bundes und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, an diesem Platz ein neues Museum des 20. Jahrhunderts nach dem Entwurf des Büros Herzog & de Meuron zu errichten.

Die Baumaßnahmen am Kulturforum werden aus Bundes- und Landesmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert. Weitere Mittel stellt das Land Berlin zur Verfügung. Die Gesamtkosten betragen rund 9,58 Millionen Euro.

Vorhabenträger für die freiraumplanerischen Maßnahmen ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Bauherrenfunktion und Projektsteuerung erfolgte durch die Grün Berlin Stiftung. Das Verfahren „Masterplan Kulturforum“ führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.