Das übergeordnete Projekt: Nord-Süd-Grünzug

Aktuell
Infrastruktur

Auf einem grünen Korridor vom Natur-Park Südgelände über den Park am Gleisdreieck bis zum Tiergarten spazieren, radeln oder skaten: Dank des Nord-Süd-Grünzugs wird dies ab 2016 möglich sein – durchgängig barrierefrei. Diese grüne Tangente verknüpft nicht nur innerstädtisch verschiedene Freiräume der Stadt, sondern ist als Teil der Wegführung des Fernradwegs Berlin-Leipzig auch eine überregionale Verbindung. Der Nord-Süd-Grünzug orientiert sich an der Berliner Nord-Süd-Bahnlinie und befindet sich größtenteils auf oder neben ehemaligen oder noch intakten Bahngleisen.

Seit 2009 arbeitet die Grün Berlin Gruppe gemeinsam mit den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit verschiedenen Projekten an dieser Verknüpfung von Parks und Grünflächen: dazu gehören insbesondere der Natur-Park Südgelände, der Hans-Baluschek-Park, der Grünzug entlang der Dresdner Bahn, der Monumentenplatz, der Flaschenhalspark und der Park am Gleisdreieck.

Entlang des neuen, breiten Weges gibt es außer den oft von wilder Natur geprägten Grünflächen vielfältige Spiel- und Sportmöglichkeiten. Neben zahlreichen Treppen ermöglichen Rampen an vielen Stellen den barrierefreien Zugang und verbinden den Grünzug mit der Stadt. Ende 2015 wurde der Nord-Süd-Grünzug mit der Fertigstellung des Teilabschnitts des Fernradweges Berlin-Leipzig zwischen der Monumentenbrücke im Norden und  dem Alfred-Lion-Steig im Süden als durchgängige Verbindung abgeschlossen.

Als dezentrales Projekt präsentiert sich der Nord-Süd-Grünzug zusammen mit dem Flaschenhalspark und dem Park am Gleisdreieck zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017. Seit 2014 ist die Grün Berlin GmbH auch für die Instandhaltung und Unterhaltungspflege des gesamten Grünzugs zuständig.

Kurzbeschreibung

Der grüne Korridor vom Natur-Park Südgelände über den Park am Gleisdreieck bis zum Tiergarten