Konzept & Zielsetzung
Hinter dem Projekt steht ein einfaches Prinzip: Was heute investiert wird, spart morgen Aufwand. Weil Ausgleichsflächen gezielt vorbereitet und langfristig gepflegt werden, entstehen robuste, dauerhaft nutzbare Naturflächen. Das senkt Kosten, schützt Ressourcen und schafft Klarheit für alle, die in Berlin bauen und planen.
Gleichzeitig entstehen neue, gut erreichbare Erholungsräume, die die Lebensqualität im dicht bebauten Berlin verbessern. Auch davon profitieren die Berliner*innen – durch bessere Luft, kühlere Temperaturen und neue Wege durch die Natur.
Die Entwicklung im Kienbergpark folgt einem mit Fachbehörden und Naturschutzverbänden gemeinsam entwickeltem, naturnahen Konzept. Ziel ist ein widerstandsfähiger, artenreicher Wald, der sich an den Standort anpasst – und gleichzeitig Raum für Offenflächen lässt, die zusätzliche Lebensräume bieten.
Über 13.000 neue Gehölze werden im Rahmen des Programms gepflanzt – gezielt ausgewählt, robust gegenüber Trockenheit, standortgerecht und vielfältig. Bestehende Gehölze, die zum Landschaftsbild passen, werden gestärkt und weiterentwickelt.
Der Umbau erfolgt bewusst in Etappen: so wenig Eingriff wie nötig, so viel Stabilität wie möglich.