Mit der Sanierung und dem Ausbau des Berliner Mauerwegs entsteht zukünftig eine verbesserte, barrierefreie grüne Infrastruktur, die es Berliner*innen und Gästen der Stadt ermöglicht, die Geschichte des geteilten Deutschlands zu Fuß oder auf dem Rad zu erkunden.

Auf einer Strecke von 180 Kilometern – davon 45 Kilometer am Berliner Stadtrand oder quer durch die Stadt sowie 135 Kilometer auf angrenzendem Brandenburger Gebiet –  folgt der Berliner Mauerweg dem historischen Verlauf der Berliner Mauer auf den sogenannten Kolonnenwegen, die von den DDR-Grenztruppen für ihre Kontrollfahrten angelegt wurden, und auf den ehemaligen Zollwegen in West-Berlin. Er bezieht auch den Mauerpark und die Gedenkstätte Berliner Mauer in seine Streckenführung ein und verbindet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten der Berliner und Brandenburger Stadt- und Umgebungslandschaft.

Neben herausragenden Abschnitten in der Berliner Innenstadt – etwa dem Brandenburger Tor oder dem Checkpoint Charlie – gehören auch landschaftlich reizvolle Abschnitte zur Strecke, zum Beispiel an der Grenze zur Potsdamer Kulturlandschaft und der Havel. Der Mauerweg ist sowohl als einzigartiges Zeugnis der Geschichte als auch als Angebot zur aktiven Freizeitgestaltung bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen beliebt. Er ist auf ganzer Länge mit Wegweisern ausgeschildert. Über 100 Übersichtspläne mit Luftbildern helfen bei der Orientierung, 40 Informationsstationen der „Geschichtsmeile Berliner Mauer“ bieten mehrsprachige Auskünfte und Fotomaterial über die deutsche Teilung, die Berliner Mauer und die Geschehnisse, die sich an den jeweiligen Stationen zugetragen haben, an.

Impressionen

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